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30.05.2019: Vorstellung des Projekts vor Delegation aus Chile

Gruppenbild

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Bildquelle: Freie Universität Berlin

News vom 11.06.2019

Vorstellung des Projekts vor Delegation aus Chile

Ende Mai 2019 reiste eine gemischte Delegation von Betroffenen nach Berlin, um sich an der Auseinandersetzung um die Aufarbeitung der Verbrechen der Colonia Dignidad zu beteiligen. Gekommen waren ehemalige deutsche Sektenmitglieder, die schweren Misshandlungen ausgesetzt waren, aber auch Chilenen, die als kleine Kinder von der Sekte zwangsadoptiert wurden sowie Chilenen, die als Kinder in der Sekte teilweise jahrelang sexuell missbraucht worden waren.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage nach der Gestaltung eines künftigen Gedenkortes. Daher fanden Besuche von Gedenkorten wie dem Haus der Wannseekonferenz und Gespräche mit Schüler/innen statt. Am Vormittag des 30. Mai stellten Cord Pagenstecher und Dorothee Wein das Projekt "Colonia Dignidad. Ein chilenisch-deutsches Oral-History Archiv" vor und luden die Zeitzeug/innen ein, ein lebensgeschichtliches Interview zu geben. In den kommenden zwei Jahren sollen rund 50 narrative Video-Interviews in Chile und Deutschland geführt werden.

Kontakt:
Dorothee Wein 

Das Treffen in der Presse:

https://www.dw.com/de/aber-es-ist-meine-heimat-opfer-der-colonia-dignidad-besuchen-deutschland/a-49058978

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